Die Aufseß
Datum: 17. November 2012
Wetter: neblig und trüb
Region: Fränkische Schweiz
Karte: Fritsch – Nordöstliche Fränkische Schweiz Nr. 148
Start: Parkplatz bei der Brauerei Reichold in Hochstahl
Länge: 15,40 km
Charakter: Wald- und Wiesenpfade, Forstwege, Asphalt
Markierung: Schilder
GPS-Daten: Hier gehts zum Streckenprofil auf Gpsies.
Start- und Endkoordinaten: N 49°53.055′ E 11°15.988′

Kurzinfo: Bei der Suche nach einem Reisemobilstellplatz stießen wir auf den Platz in Aufseß-Hochstahl bei der Brauerei Reichold, vom ADAC übrigens als TopPlatz ausgezeichnet. Schnell war auch ein passender Wanderweg gefunden – der Brauereienweg. Auf 1500 Einwohner kommen gleich 4 Brauereien, das ist Weltrekord. Für die Gemeinde Aufseß Grund genug, diesen Wanderweg ins Leben zu rufen, bei dem es auch einen Brauereiweg-Wanderpass gibt, den man sich in jedem Brauereigasthof abstempeln lässt. Zur Erinnerung gibt es dann die Ehrenbiertrinker-Urkunde 🙂

Am Samstag so gegen 10 Uhr erreichen wir den Stellplatz, wir waren die einzigen Gäste. Wir suchen uns einen geeigneten Platz und machen uns dann wanderfertig. Um ca. 10:30 Uhr machen wir uns auf den Weg. Für heute war eigentlich der beste Tag der Woche vorhergesagt, aber es war trotzdem neblig trüb. Zum Glück blieb es aber wenigstens trocken, von oben 😉
Brauerei Stadter in SachsendorfDie Rundwanderung ist sehr gut ausgeschildert und ein Verlaufen so eigentlich kaum möglich. Vorbei an Wiesen und Feldern passieren wir ein Stückchen Wald um kurz darauf wieder über freies Feld zu wandern. Nach etwas weniger als 5 Kilometern erreichen wir die erste Brauerei des Tages in Sachsendorf. Hier sind wir auch mit unseren drei Hunden willkommen, denn für die Fellnasen gibt es erst mal ein Leckerchen von der netten Wirtin. Da wir nicht gefrühstückt haben, essen wir hier eine Kleinigkeit. Für Iris gibt es Fränkische Bierbratwürste mit Sauerkraut und ich nehme eine Portion Gerupften, auch Obatzter genannt 🙂 Dazu trinken wir jeweils ein Bier, laut dem Autor Michael Rudolf eines der besten 100 Biere der Welt. Nach der Stärkung verlassen wir die Brauerei Stadter und über Neuhaus, vorbei an Felsformationen, erblicken wir schon bald das Schloß in Oberaufseß. Zuvor verlassen wir die Route ein kurzes Stück, um einen Cache mitzunehmen. Von der Aufseß begleitet, die sich linkerhand durch die Wiese schlängelt, erreichen wir das kleine Dorf. Nicht mehr weit, und wir kommen gut gelaunt in Aufseß an. Hier treffen wir auf freilaufende Hühner, und zu unserem Erstaunen machen unsere Hunde keinerlei Theater 😉 Wir überqueren die Aufseß auf einer Brücke und stehen kurz danach am Brauereigasthof Rothenbach. Blick zurück nach AufseßHier kehren wir natürlich auch ein, aber hier genehmigen wir uns nur ein Bier und für Iris gab es noch ein Dessert. Unser Weg führt jetzt steil hinauf, aber wir wissen ja, dass wir in nur ca. 2 km schon die Kathi-Bräu vor Augen haben, im Sommer ein beliebtes Motorradausflugsziel. Es dauert nicht lange und wir stehen vor dem Ortsschild Heckenhof, aber vorher wird auch hier noch ein Cache gesucht. Nun steht einer Einkehr nichts mehr im Wege und natürlich wird auch hier ein Bier bestellt. Kurz darauf kommt schon die nächste Gruppe „Bierwanderer“ an, die wir bereits in der Brauerei Rothenbach kennengelernt hatten. Man kommt ins Gespräch und wir plaudern kurz. Wir entscheiden uns, hier noch etwas zu essen. Iris nimmt eine Currywurst und ich entscheide mich für die Gulaschsuppe. Nach einem weiteren Bier brechen wir so langsam auf, denn draußen ist es schon recht düster. Wir können die Umrisse der Beschilderung gerade noch so erkennen und kommen 20 Minuten später wohlbehalten an unserem Stellplatz an. Leider hat der Brauereigasthof Reichold hier in Hochstahl bis zum 22. November Urlaub. Was uns aber nicht daran hinderte, auch von dieser Brauerei ein Bier zu probieren. In den Sanitäranlagen des Reisemobilstellplatzes gibt es einen Getränkeautomaten, und für 1 Euro bekam man eine Flasche.

Fazit: Klasse Tour, bei der das Bier im Vordergrund steht, die schöne Landschaft ist aber auch nicht zu verachten. Die Strecke an sich ist sehr einfach zu gehen, ohne größere Anstrengungen.

Hier noch ein paar Fotos der Wanderung, leider nicht so tolle Qualität, sie wurden nur mit dem Handy aufgenommen.
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